Dom Erwin Kräutler unterwegs mit dem Volk Gottes am Xingu
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Volk Gottes am Xingu

Das Xingu-Tal ist seit Jahrtausenden die Heimat der indigene Völker Arara, Asurini, Araweté, Kayapó, Parakanã und der Xipaia-Curuaia. Lange nach ihnen kamen die portugiesischen Eroberer und in ihrem Gefolge andere europäische Einwanderer. Gewaltsam wurden Millionen Afrikaner als Sklaven nach Brasilien verschleppt, um sie als Arbeitskräfte auszubeuten. Im Zuge der Kolonisierung entlang der Transamazônica drängten Tausende Nordestinos und Migranten aus dem Süden, aus Südosten und Zentralbrasilien in die Region, um sich hier eine neue Existenz als Kleinbauern aufzubauen. Sie und ihre Nachfahren prägen die kulturellen Züge der Gesichter des Volk Gottes am Xingu.


Alle fünf Jahre findet im diözesanen Bildungshaus Betânia die Versammlung des Volk Gottes am Xingu statt, bei der die Delegierten aus allen Pfarren der Prälatur Ziel, Richtlinien, Prioritäten und Schwerpunkte der Pastoralarbeit für die Zukunft diskutieren und beschließen. Die 6. Versammlung ist für den November 2009 geplant. Als Vorbereitung auf die jeweils kommende Versammlung und zur Evaluierung der bisherigen Arbeit treffen sich die Verantwortlichen zwischen den fünf Jahren zur so genannten Mini-Assembleia.